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Tafelwein
In der EU-Terminologie bezeichnet das Wort einen Wein der untersten Rangstufe. Die Bezeichnung deutscher Tafelwein besagt, dass der betreffende Wein aus in Deutschland gewachsenem Lesegut hergestellt wurde. Einfacher Tafelwein darf mit Weinen aus anderen Ländern verschnitten sein. --> vin de table, vino da tavola

 

Tannin
Gerbsäure aus den Kernen, der Schale und den Stielen der Traube. Das Tannin trägt entscheidend zur Alterungsfähigkeit des Weines, besonders des Rotweines bei.

 

Tastevin
Im Burgund für Weinproben benutztes flaches Gefäß. Die Form - mit Vertiefung und erhabenen Stellen in der Mitte - erleichtert im dunklen Keller die Begutachtung der Farbe eines Weins. --> mire-vin

 

Terroir
Ein Ausdruck für Boden und Lage als ökologisches Ganzes. Einem Wein, der gewisse Geschmacksnuancen aus dem Boden, auf dem er gewachsen ist, angenommen hat, wird ein »goût de terroir« nachgesagt. Neben cru ein Schlüsselbegriff der französischen Weinphilosophie.

 

Tonneau
Französisches Wort für Fass, jedoch im Bordelais ein Flüssigkeitsmaß für 1000 Liter beziehungsweise 100 Kisten Wein.

 

tot
Ein Wein, der über seinen Zenit hinaus ist und sein Bukett bereits verloren hat, nennt man tot. --> firn

 

Trester
Fester Rückstand des Lesegutes nach der Gärung, der nach dem Abziehen des Weines aus dem Bottich geholt wird.

--> Tresterhut

 

Tresterhut
Schalen, Stiele und andere feste Traubenbestandteile, die bei der Maischegärung auf dem Saft schwimmen.

--> Trester

 

trocken
Ein Wein, dessen Traubenzucker vollständig vergoren ist. --> xerophil

 

Trockenbeerenauslese
Stufe des deutschen QmP-Weins. Sie entsteht durch Auslese einzelner edelfauler Beeren, die einen außergewöhnlich vollen, üppigen Wein ergeben --> QmP, Eiswein

 

Tronçais
Eine Fläche von 10 000 ha Eichen im französischen Departement Allier. Diese Eichen gelten als die feinsten für den Fassbau. --> Eichenholz